Mosbach für Demokratie und Menschenrechte …

… und gegen rechtsextremistische Deportationspläne

Demonstration am Freitag, 26. Januar 2024, Auftakt um 18 Uhr am Bahnhof Mosbach (West)

„Man darf nicht nur dagegen sein, man muss auch etwas tun“ (Sophie Scholl)

 

Ein breites Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften, Initiativen und Verbänden ruft zu einer Demonstration für Demokratie und Menschenrechte in Mosbach auf. „Gemeinsam wollen wir ein Zeichen für Demokratie, Menschenrechte, Toleranz und Weltoffenheit setzen.“

Die Demonstration zieht vom Bahnhof Mosbach (West) zum Marktplatz. Dort findet die Abschlusskundgebung statt. Es werden auch Heißgetränke ausgegeben, um für eine angenehme Atmosphäre zu sorgen. „Zeigen wir gemeinsam, dass wir für Demokratie und Menschenrechte eintreten. Nehmt eure Bekannten und Familien mit und lasst uns ein geschlossenes und klares Zeichen für die Demokratie und gegen den Faschismus setzen!“

Das Bündnis wird unterstützt von: Herz statt Hetze NOK, AK für Toleranz und Vielfalt Osterburken, AWO NOK, Mosbach gegen Rechts, evangelischer Kirchenbezirk Mosbach, Bündnis Klimaschutz NOK, Fridays For Future NOK, Caritas NOK, Verdi NOK, IG Metall Tauberbischofsheim, DGB NOK, BürgerEnergie NOK, KZ-Gedenkstätte Neckarelz, Diakonie NOK, GEW NOK, DEHOGA NOK, SPD NOK, Jusos NOK, FDP NOK, JuLis NOK, Bündnis 90/Die Grünen NOK, Grüne Jugend NOK, CDU NOK, Junge Union NOK, Freie Wähler NOK und vielen mehr.

In der Pressemitteilung der Organisatoren heißt es: „In ganz Deutschland finden derzeit Protestaktionen gegen Rechtsextremismus mit zehntausenden Teilnehmern statt. Auch im Neckar-Odenwald-Kreis bildete sich diese Woche das ‚Aktionsbündnis für Demokratie und Menschenrechte‘, initiiert von den Jugendorganisationen aller demokratischen Parteien, das nun für den Freitag, 26.01.2024 eine Demonstration in Mosbach angemeldet hat und die Bürgerinnen und Bürger des Kreises aufruft gegen Ausgrenzung und Deportationspläne auf die Straße zu gehen. Inzwischen haben die Nachwuchspolitiker*innen umfassende Unterstützung für ihre Initiative gewonnen, nicht nur von Ihren Mutterparteien und dem Kreisverband der Freien Wähler, sondern auch von zahlreichen zivilgesellschaftlichen, kirchlichen und sozialen Organisationen, unter anderem die AWO Neckar-Odenwald, Caritas, Diakonie, Mosbach gegen Rechts, der KZ-Gedenkstätte Neckarelz, Herz statt Hetze, der Alevitischen Gemeinde und des DGB, der GEW und BürgerEnergie eG, der evangelischen Kirche, DEHOGA, Fridays for Future Mosbach und dem Bündnis Klimaschutz Neckar-Odenwald, weitere dürften noch hinzukommen. Das Organisationsteam betrachtet diesen Zuspruch als bedeutendes Signal, dass sich auch die Bevölkerung im Neckar – Odenwald – Kreis und der großen Kreisstadt gegen populistische und menschenverachtende Bewegungen engagiert. ‚Jetzt ist höchste Zeit zu zeigen, dass die große Mehrheit in Deutschland gemeinsam in einer freien Gesellschaft leben möchte!‘ Es sei von entscheidender Bedeutung, die Demokratie zu verteidigen um ein Leben in Freiheit zu gewährleisten. Und um zu verhindern, dass sich die Geschichte wiederhole. Die Demonstration startet am 26. Januar um 18 Uhr am Bahnhof Mosbach-West, von wo aus sich die Teilnehmer*innen zum Marktplatz begeben. Dort findet die Abschlusskundgebung statt, bei der unter anderem OB Julian Stipp, Dorothee Roos – Vorsitzende der KZ-Gedenkstätte – und Dekan Folkhardt Krall das Wort ergreifen werden. ‚Zeigen wir gemeinsam, dass wir für Demokratie und Menschenrechte eintreten!‘ endet der Aufruf.“

Mosbach gegen Rechts erklärt dazu: Kommt alle! Die Bewegungen und Demonstrationen gegen Rechts und gegen die AfD sind unsere Brandmauer von unten. Wir nehmen damit die Parteien und die Politik in die Pflicht, dass ihre Brandmauer ebenfalls standhalten wird! Mosbach gegen Rechts tritt ein gegen Hetze, Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit sowie für eine offene und solidarische Gesellschaft.

Und bitte vergesst nicht: Wir werden einen langen Atem brauchen!